3 Tipps, um den richtigen Zahnarzt zu finden

zahnarzt

Nur die Wenigsten gehen wohl wirklich gern zum Zahnarzt. Umso wichtiger ist es Vertrauen in die Kompetenzen des Zahnarztes zu haben, um sich im Behandlungsstuhl wirklich sicher und gut aufgehoben zu fühlen. Doch worauf genau muss ich achten, wenn ich den richtigen Zahnarzt finden möchte? Welche Leistungen und Rahmenbedingungen sind wichtig? 

1. Atmosphäre, Hygiene, Beratung, Patienten-Umgang

„Kleider machen Leute“ und nicht viel anders ist es mit dem ersten Eindruck, den man in einer Zahnarztpraxis hat. Achten Sie auf Hygiene und Sauberkeit in der Praxis. Wenn bereits das Wartezimmer verstaubt und lange nicht mehr geputzt erscheint, fragt man sich natürlich, wie genau es dann im Behandlungsraum aussieht.

Die meisten Praxen legen daher viel Wert darauf, dass nicht nur der Behandlungsraum sauber und hygienisch ist, sondern auch der Eingangsbereich und der Wartebereich der Praxis. Das Gesamtbild und die Atmosphäre sollten angenehm und bestenfalls entspannend wirken.

zahnarztpraxisAuch ein wichtiger Punkt: der Umgang mit den Patienten. Wer schon beim Hereinkommen nicht angesehen und nur (unfreundlich) angemurmelt wird, wird sich vielleicht auch zukünftig nicht wohl in der Praxis fühlen. Achten Sie also darauf, dass nicht einfach nur „irgendwas gemacht“ wird, sondern man mit Ihnen über Behandlungsmöglichkeiten und Prophylaxe spricht – besonders wenn Sie ein Angstpatient sind, ist das eine wichtige Voraussetzung, damit ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und der Zahnarztpraxis entstehen kann.

Hilfreich kann auch ein Blick auf die Website der Zahnarztpraxis sein. Hier erfährt und sieht man bereits, wie genau sich die betreffende Praxis aufgestellt hat, ob man hier Wert auf Prophylaxe und einen patientenorientierten Umgang legt. Dieser Zahnarzt aus Regensburg macht es beispielsweise ganz richtig, indem sämtliche Leistungen, das Team, die Praxis, Sprechzeiten und Kontaktmöglichkeiten auf der Website mitgeteilt werden.

2. Die Art der Terminplanung und Terminerinnerungen

Zum Service vieler Praxen gehört mittlerweile eine gute Terminplanung. Das beginnt mit Erinnerungen zu Vorsorgeterminen oder anstehenden Behandlungen.

Ein gutes Zeichen für eine gut organisierte Praxis ist aber auch, dass das Wartezimmer zu einem abgesprochenen Termin nicht bereits mit Patienten voll besetzt ist und der eigentlich vereinbarte Termin sich um einige Zeit verschiebt und mit langer Wartezeit verbunden ist. Oder, dass man als Patient mit Termin noch vor dem Termin selbst telefonisch mitgeteilt bekommt, dass sich die Wartezeit zum Termin verzögern kann.

3. Empfehlungen von Freunden und Familie einholen

Nicht zuletzt mit einem Umzug ist man früher oder später gezwungen, sich einen neuen Zahnarzt zu suchen. Nun hat man drei Möglickeiten: man geht einfach in die nächstgelegene Zahnarztpraxis und lässt sich dort „auf gut Glück“ behandeln, man recherchiert im Internet nach empfehlenswerten Zahnärzten in der Gegend oder man fragt Freunde oder Familie, ob sie einen guten Zahnarzt in der Nähe empfehlen können.

Variante 2 „den Zahnarzt im Internet suchen“ funktioniert relativ schnell, ist aber auch mit Risiken verbunden. Denn Bewertungen im Netz (bspw. bei Google Maps, jameda und Co.) können von jedem geschrieben werden und entsprechen oft nicht dem realistischen Gesamtbild. Gern werden solche Bewertungen auch erst dann geschrieben, wenn ein Patient mal richtig unzufrieden war und seinem Ärger Luft machen möchte. Zufriedene Patienten haben nach einer positiv verlaufenen Behandlung häufig weniger den Drang, sich online mitzuteilen. Das kann durchaus auch zu einer Verzerrung des Gesamtbildes führen.

Hilfreich ist es daher, sich die Empfehlungen von Freunden oder Familienmitgliedern einzuholen, denen man vertraut. Hier kann man auch nochmal nachfragen und man bekommt ein umfassenderes Bild der zukünftigen Zahnarztpraxis und des Zahnarztes.

Hat man in der neuen Umgebung keine vertrauten Anlaufstellen kann aber auch die Bundeszahnärztekammer (Bereich „Für Patienten“) weiterhelfen.

 

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